Funktionen zur Layout- und Umbruchsteuerung

Setzen von Rahmengröße und Position

Die Rahmengröße und –position kann entweder über einen Formatschalter (d.h. die Felder kommen aus der Datenbank) oder in Abhängigkeit von einem anderen Rahmen (z.B. max. Größe wird durch vorangehenden Rahmen reduziert) gesetzt werden. So ist eine Automatisierung sowohl von Positionierungen (z.B. in Strichzeichnungen/Explosionszeichnungen) als auch von komplexen Abhängig-keiten zwischen Rahmenpositionen möglich.

Wachstum

Rahmengrößen können auf die Größe anwachsen, die von den Daten beansprucht wird. Dabei kann das maximale Wachstum beschränkt werden. Die Layouts brauchen dann nur so viel Platz, wie es sich aus den Daten ergibt. Außerdem können Rahmen an einer beliebigen Ecke verankert werden und somit wahlweise von oben nach unten oder von unten nach oben wachsen. Im Falle von Bild- und Textrahmen ist auch ein Wachstum von links nach rechts bzw. von rechts nach links möglich.

Rekursive Berechnung von Rahmen

Zur Vermeidung von Rahmenüberläufen oder Auftrennungen können Rahmen mehrfach berechnet werden. Dabei kann für jede Iteration eine frei wählbare Konfiguration von Einstellungen über Formatschalter eingerichtet werden. Typischerweise werden Kerning, evtl. Schriftgrößen, Abstände oder Trennzeichen angepasst, um Dateiinhalte auf den verfügbaren Platz einzupassen.

Verdrängung

Wachsen Rahmen an, so können diese weiter unten liegende Rahmen verdrängen oder überlappen. Es kann detailliert definiert werden, nach welchen Regeln eine Verdrängung geschieht.

Auftrennen

Diese Funktion reduziert den Platzverbrauch, wenn ein Layout nicht gänzlich auf den verbleibenden Platz einer Seite passt. So wird ein Teil des Layouts auf der ersten Seite platziert, der Rest wird auf die Folgeseite umgebrochen.

Wiederholung

Werden Rahmen auf eine Folgeseite aufgetrennt, so kann festgelegt werden, dass sich bestimmte Rahmen wiederholen sollen. So ist es z. B. möglich, eine Produktabbildung noch einmal darzustellen, wenn die Tabelle sich über mehrere Seiten erstreckt.

Gruppierung von Templates

Über eine Eigenschaft des Templates kann eingestellt werden, ob dieses Template im Zielformat als Gruppe (as group) gerendert werden soll. So können z.B. Produkt-Templates so zusammengehalten werden, dass eine manuelle Positionierung aller enthaltenen Rahmen im DTP-Prozess einfacher ist.

Generierungsschleife auf mehreren Ebenen

Über eine Einstellung von Sprachvarianten und der Zuweisung zu Ebenen können Rahmen automatisch gleichzeitig auf verschiedene Ebenen generiert werden. Dabei sind die Rahmengrößen und -positionen auf jeder Ebene synchron. So können Dokumente für Schwarzfilmtausch mit einem Generierungslauf für alle Sprachen synchron generiert werden.

Verkettung über Masterseiten hinweg

Fortsetzungsbereiche können über mehrere Masterseiten hinweg verknüpft werden. So können Layouts im Zeitschriften- und Zeitungsbereich- mit Teasern auf einer Startseite und Fortsetzung auf späteren Seiten realisiert werden. Auch Industriekataloge können so über redaktionelle Anteile attraktiver gestaltet werden.

Seitenvariablen

Über Seitenvariablen ist es möglich, „lebende Kolumnen” zu erstellen. Dies bedeutet, dass sich die Inhalte der Kopf- und Fußzeile dynamisch aus den auf der Seite platzierten Inhalten ergeben. So kann z. B. ein Text „Auf dieser Seite finden Sie alles von Badreiniger bis Bürste” automatisch erstellt werden, wenn das erste Produkt einer Seite „Badreiniger” und das letzte Produkt „Bürste” ist.
Ebenso werden Griffmarken auf Basis von Seiteninhalten dynamisch über diesen Weg erzeugt.

Dokumentenvariablen

Über Dokumentenvariablen ist es möglich, die platzierten Inhalte kombiniert mit Seitenzahlen zu speichern und auszugeben. So werden Inhaltsverzeichnis und Index über Dokumentenvariablen dynamisch erzeugt.

Steuerbarer Seitenumbruch

Sie können feste oder regelabhängige Seitenumbrüche definieren. So können neue Kapitel abgesetzt oder Platz für kreativ gestaltete Seiten und Werbeflächen im Fluss freigeschlagen werden.